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Barbie: „Rache ist mein!“

22. Dezember 2011

(c) Stefan Weber

Die Diplomarbeit  einer Studentin für Gestaltung erregt Aufmerksamkeit. Sie schlägt Alternativen für das Kinderzimmer vor: Barbie braucht eine Knarre und Ken einen Freund mit langen blonden Haaren zum Kämmen!

Die Knarre sollte allerdings nicht „dunkel und eckig“ sein (weil das „natürlich“ Mädchen weniger anspräche), sondern weiß mit Blümchen ‚drauf.

Selbstkritisch erklärt die Autorin am Ende: „So spiele ich mit eben jenen Stereotypen, die ich kritisiere und benutze die Elemente, die ich ja eigentlich dekonstruieren möchte.

Die „Barbie Liberation Organization“ ging subversiver vor und vertauschte die Sprachchips von Barbie und GI-Joe im Spielwarenregal — hier das Ergebnis.

Beide Ansätze regen zum Nachdenken an, und zeigen wie schwierig es ist, auszubrechen: Gibt es auch Geschlechterunterschiede, die „kulturell wertvoll“ sind? Wo beginnen Stereotype?

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One Comment leave one →
  1. 16. Februar 2012 13:12

    Lego versucht, auf vermeintliche Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden einzugehen — Wahnsinn!

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