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Medienethik-Award META 2011: Berichterstattung über geschlechterbezogene Problematiken

23. November 2011

Zum neunten Mal vergeben Studierende der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart den Medienethik-Award META. Am 6. Dezember 2011 werden journalistische Beiträge zum Thema  „GENDER – Lebensentwürfe und Geschlechterbilder“ in den Kategorien „Zeitungen“, „Magazine“ und „Fernsehen“ ausgezeichnet, die insbesondere zur Wertevermittlung beigetragen haben.

Studierende, Medienschaffende und die Gesellschaft sollen so für ethische Fragestellungen in der Medienproduktion sensibilisiert werden.

Im Mittelpunkt steht diesmal die Realität der Geschlechterverhältnisse:

  • Wie werden Rollenzuschreibungen in den Medien dargestellt und bewertet?
  • Wie wirken sich Machtverhältnisse der Geschlechter auf gesellschaftliche Teilsysteme wie Wirtschaft, Politik und Bildung aus?

Die Wettbewerbsbeiträge und die Preisträger wurden anhand der eigens entwickelten „MediaCharta“ ermittelt.

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  1. Stephanie permalink
    7. Dezember 2011 23:28

    In der SPD wird jetzt wieder die KanzlerInnen, oder die Kanzler_innen, oder die Kanzler*innenfrage oder aber einfach die Kanzlerfrage (bei der SPD kommen mal wieder drei Männer in Frage) gestellt. Ist das Gendern in der Sprache sinnvoll und wenn ja wie gendert „man“ (was nicht korrekt gendert ist und somit im folgenden als mensch bezeichnet wird) richtig, also wie gendert mensch richtig? wo liegen die Grenzen, sollten wir z.B. auch jemensch sagen, anstatt jemand?

    Fakt ist, dass z.B. bei Berufsbezeichnungen oft die männliche Form verwendet wird. Dies erklärt sich aus dem Patriachat, welches bis vor kurzem in Europa herrschte. Früher gabs also einfach keine Professorinnen, keine Ärztinnen, Psychologinnen usw., so dass es durchaus Sinn machte, dass der Plural immer männlich war. Heute allerdings gilt dies nicht mehr so, trotzdem ist dies in unserer Sprache verankert. Wenn sich in einem Raum 99 Psychologinnen und ein Psychologe befindet, dann würde ein nicht „gendernder“ Mensch diese mit „Liebe Psychologen“ ansprechen. Argumentiert würde damit, dass die Frauen aber sowie so mit angesprochen seien. Das männliche Geschlecht wird hier also bevorzugt! Um Geschlechtergerechtigkeit herzustellen, ist es jedoch nötig das Patriachat abzuschaffen, also auch in der Sprache. Warum sollte unsere Sprache von männlichen Ausdrücken dominiert sein, warum nicht von weiblichen. Also warum nicht PsychologInnen, ÄrztInnen, JuristInnen, die Männer sind ja natürlich mitangesprochen symbolisiert durch das große Binnen-I . Viele bringen das Argument an, dass gendern unsere Sprache verschandelt. Ich denke, dass dies eine Gewöhnungssache und eine Überzeugungssache ist. Ich finde gerade das Binnen-I mittlerweile sehr schön, weil es für mich den Wandel der Gesellschaft zu einer weiblicheren Gesellschaft reflektiert. Ich persönlich gendere mittlerweile mit Überzeugung.

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