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Demokratietheorien: Antike

9. November 2011

→ Thema: Mehr Demokratie — verdammt noch mal!

Politik soll die altaristokratische Kette von Schuld und Sühne durchbrechen und die Zivilisierung der Menschen voranzutreiben — sie soll einen friedlichen und rationalen Umgang garantieren: Daher soll Privates und Öffentliches strikt getrennt bleiben. Ihr Ziel ist es außerdem, die Interaktion der Bürger zu fördern und kollektives Handeln zu ermöglichen.

Politphilosophische Fragekomplexe:

  • Maßstäbe der Unterscheidung von Wissen (epistéme) und Meinung (dóxa)
  • Gerechtigkeit
  • gesellschafts-pädagogische Maßnahmen (Tugend, Beteiligung, Anstand, Zufriedenheit)
  • erforderliche Institutionen

Platon übertrug seine Ansichten über die menschliche Psyche auch auf die Stände der Polis:

  • Regenten (die Vernunft)
  • Wächter (die Tugend)
  • Volk (Begierden und Leidenschaften)

In einer vollkommenen Polis (gemäßigte Aristokratie oder konstitutionelle Monarchie) sind Güter, Frauen und Kinder Gemeingut; Tausch, Geld und Vertrag sind abgeschafft. Die Regierung stellen Philosophen.

Die repräsentative Demokratie kann als „Mischverfassungen“ verstanden werden:

  • Bürger (Demokratie)
  • Parlament (Aristokratie)
  • Kanzler (Monarchie)
Quelle: Massing, P. & Breit, G. (Hrg; 2003). Demokratietheorien. Bonn: bpb.
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