Skip to content

Pop ist Geschichte!

4. November 2011

Bis zum 5. November findet in Berlin eine wissenschaftliche Konferenz des Zentrums für zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) in Verbindung mit dem Arbeitskreis Popgeschichte statt: Pop. History. Perspektiven einer Zeitgeschichte des Populären. Laut dem Veranstalter ist Pop in der Geschichtsschreibung stark unterrepräsentiert — Vorreiter seien die Literaturwissenschaften, die Soziologie sowie die Kulturanthropologie [Tagungsbericht].

Eine Gelegenheit, sich mit dem Phänomen der „populäre Kunst“ als auch mit „Massenmedien“ im Allgemeinen zu beschäftigen.

Advertisements
3 Kommentare leave one →
  1. 18. November 2011 00:28

    Was ist Kunst?
    Eine schwer zu beantwortende Frage. Googles „Music Slam“ soll mittels „akustischer Analyse“ künstlerisches Talent aus der musikalischen Informationsflut von YouTube herausfiltern. Unter anderem werde die „Qualität des Gesangs“ analysiert. Handelt es sich bei dem Resultat wirklich um Kunst — oder vielmehr um eine Kategorisierung von Hörgewohnheiten?

    • 20. Dezember 2011 15:57

      Ein weiteres wissenschaftliches Projekt beschäftigt sich mit der Analyse und Vorhersage von erfolgreicher Pop-Musik: http://www.scoreahit.com/

      Mittels der „Hit Potential Equation“ könne mit 60-prozentiger Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden, ob ein Song in den Top 5 der UK-Charts landen wird.

      Aktueller Top-Kandidat ist: Nicki Minaj – I’m The Best!

  2. 9. November 2011 22:22

    Etablierte Diskursfelder:
    — Authentizität und Artifizialität des Pop
    — seine Politisierung
    — seine Kommerzialisierung und Kommodifizierung
    — die generationsübergreifenden Grabenkämpfe
    — kollektiven Identitäten

    Das Wesen des Pop ist ein Konfliktraum, der aufgespannt wird zwischen Kommerz und antikommerzieller Autonomiebehauptung (Detlef Siegfried).

    Poperfahrungen haben eine Gestaltungsmacht, ähnlich wie soziale, wirtschaftliche und politische Prozesse.

    Das kollektive Urerlebnis bestehe nicht mehr darin, gemeinsam im Schützengraben gelegen zu haben, sondern auf dem Festivalgelände — im gemeinsamen Drogenrausch (Bodo Mrozek).

    (SZ 07.11.2011: Jeder ist mal Fan gewesen)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s